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London Rückblick

Und ich bin froh, endlich kein Englisch mehr reden zu müssen. Das hat mich auf Dauer doch ganz schön genervt, vorallem da viele Engländer extrem vor sich hinnuscheln und man nichts versteht.
Für alle die es interessiert gibt es ein kleines "Feedback" meiner London Reise.


Die Anreise

Verlief problemlos. Um 8:20 Uhr ging unser Flieger von Hamburg nach Gatwick, außer das man den Piloten nie verstanden hat, ist nichts erwähnensweres passiert. Vom Flug selber habe ich selber nicht viel mitbekommen, da ich die anderthalb Stunden mit lesen beschäftigt war ("Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt. Kurrioses aus dem Cockpit" von Stephan Orth und Antje Blinda).

Ankunft in Gatwick-London

Unser Gepäck ist nicht verloren gegangen. Hourray! Vom Flughafen ging es dann per Zug nach Victoria Station und von dort per U-Bahn zu unserem Hotel. Irgendwas erwähnenswertes? Ja, in dem Viertel wo unser Hotel lag - Shoreditch - gab es seehr viele Inder. Aber sehr nette und höfliche Inder, wie ich am zweiten Tag heraus gefunden habe und meine (durch Medien manipulierten) ersten, falschen und nicht sehr netten Eindrücke sollten sich als falsch erweisen. Worüber ich wirklich froh war.

Mein erster Gedanke war nämlich: Scheiße, hier laufen suspekte Männer mit Kopftüchern rum, ich werde bestimmt sterben! Zweiter Gedanke; Das ist ja genauso schlimm wie in der Türkei!

Das Hotel

Ein typisches "Geschäftsmänner" Hotel. Mittelgroße Zimmer mit zwei großen Doppelbetten, zweifarbigen Wänden, Internetanschluss, Wasserkocher samt Kaffee, Tee und Kakao, Schrank (keine Schubladen),  Dusche, Klo, Fön und Rauchmelder. Ein Rauchmelder der noch eine entscheidene Rolle spielen wird. Ich hasse ihn.

Ach übrigens, das Hotel wird von einem Inder geführt. Wofür sollte ich eig. noch nach Indien reisen wollen? In Shoreditch gab es ja fast mehr Inder als in Indien.

Frühstück im Hotel

Ich werde es mit nur einem Wort beschreiben: Bäh!

Nerviger Fehlarlam um halb zwei morgens

Mitten in der Nacht, um halb zwei, ging in allen Zimmer plötzlich der Feuermelder los. Wären einige andere und wir verschlafen nach unten gelatscht sind (mehr genervt als besorgt) haben wir an der Rezeption als Information bekommen, dass sie auch nicht wissen was eigentlich los sei. Später stellte sich dann raus, dass wohl jemand draußen ein Glas oder eine Schreibe zerbrochen hat und das deswegen der Arlam los ging ("Somebody broke a glass outside". Die Verantwortlichen hielten es dann aber nicht für nötig sich für die Unanähmlichkeiten zu entschuldigen (auch nicht am nächsten Tag, als der Arlam um halb acht erneut los ging).

Erkundungen in London - U-Bahn fahren macht Spaß, Doppeldeckerbus fahren sogar noch mehr

Man kann über London sagen was man will. London hat eine verdammt einfache U-Bahn. Wer damit nicht klar kommt, kann entweder nicht lesen oder ist geistig total eingeschränkt. Und es ist billig. 11, 20 £ für zwei Erwachsenen Tagesfahrkarten (zwei Zonen) ist auch angemessen.
Das faren mit der Londoner Tube wird nur dann stressig, wenn man zur Rush Hour fährt, weil die Wagen dann hoffnungslos überfüllt sind.

Was aber auch echt Spaß macht, wenn man den Bus nimmt und sich ins "Upper-Deck" setzt. Die Busfahrer haben einen so radikalen Fahrstil, dass man sich manchmal wie in einer Achterbahn vorkommt. Fußgänger die im Weg stehen, werden einfach "ausgehupt" und sonst heißt es Gas geben oder scharf bremsen. Ein Tipp: Geht niemals nach oben, wenn der Bus am Fahren ist!

Wofür gibt es in London eigentlich Ampeln?

Es hält sich sowieso keiner dran. Das war eins der ersten Dinge die ich in London gelernt habe. Niemanden interessiert es, ob eine Ampel grün oder rot anzeigt. Kommt kein Fahrzeug wird einfach losgelaufen. Evtl. hupende Busse werden eiskalt ignoriert.

Von Rolltreppen, "stand on the right side" und Linksverkehr

Auch eines der Dinge die man mit als erstes lernt. Benutzt man die Rolltreppe stehen alle, die nicht laufen wollen, auf der rechten Seite.

Und was den Linksverkehr in UK betrifft. Tja, ich habe es bis zum Ende nicht gelernt an einer Straße richtig zu gucken, irgendwann habe ich mich darauf beschränkt zu beiden Seiten zu schauen, ob ein Fahrzeug kommt und dann einfach los zu laufen.

Evening Standard

Die Abendzeitung die in London an jeder Ecke kostenlos verteilt wird oder zum Mitnehmen bereit steht. Wer das Abendprogramm erfahren will oder neugierig ist, was sich über den Tag so in London abgespielt hat, der sollte ruhig einen Blick rein werfen.

Shoppen in London ist teuer? Von wegen!

Man sagt ja, dass London teuer sein soll. Totaler Schmarn, ich finde es in vielen Dingen wesentlich billiger als in Deutschland. Nicht nur die öffentlichen Verkehrsmittel sind billiger und einige Museen eintrittsfrei, man kann auch super billig Klamotten kaufen. Sehr zu empfehlen ist der Laden Primark in der Oxford Street. Dort gibt es eine riesen Auswahl an Klamotten zu super billigen Preisen. Auch H&M schien mir billiger als hier, jedenfalls sind die Läden großer als in Kiel und die Auswahl besser.

Das "Natural History Museum"

Eintrittskosten gibt es keine, dafür aber Taschenkontrollen, was zu einer längeren Warteschlange führen kann, außer man nimmt den zweiten Eingang (also nicht den Haupteingang). Dort werden die Taschen zwar auch kontrolliert, aber die Schlange war hier wesentlich kürzer.

Das Museum ist einen Besuch aufjedenfall wert, wenn man sich für Naturkunde interessiert oder überhaupt ein interessierter Mensch ist. Man sollte aber bequeme Schuhe anziehen, denn das Mueseum ist riesig. Es gibt Ausstellungen z..B. über Vulkane, Erdbeben, Wind und Wetter, Dinosaurier, Primaten, Meerestieren, Mineralien etc. Ingesamt ist das Museeum in vier Zonen aufgeteilt. Aber allein schon die Architektur der Eingangshalle wäre einen Besuch wert - man fühlt sich ein kleines bisschen wie in Hogwarts.

Das "British Museum"

Ebenfalls keine Eintrittskosten und auch hier gibt es wieder zwei Eingänge.
Ich war in diesem Museum leider nur kurz um mir die Ägyptische Ausstellung anzusehen, da ich nicht mehr viel Zeit hatte, aber irgendwann werde ich mir dort nochmal alles in Ruhe anschauen. Wer sich für Geschichte verschiedener Kulturen interessiert, schon immer mal einen Blick auf den Stein von Rosette werfen oder sich vor einer Mumie grusel wollte, der ist hier genau richtig. Ein  reines Paradies der Geschichte.

Kentucky Fried Chicken

Ich hab zum ersten Mal dort gegessen und hätte nicht gedacht, dass es dort amerikanische Größen gibt. Bestellt niemals, wenn ihr nur zu zwei seit, einen "Bucket with 10 pieces and four fries". Und sagt auch niemals NIEMALS, dass ihr eine GROßE Pepsi wollt. Denn genau das habe ich getan und was haben wir bekommen;

Zehn riesengroße Chicken Wings, welche mindestens 10cm lang und 5 cm breit waren, vier kleine Packungen Fries (Pommes) und eine1,5 Liter FLASCHE Pepsi -  viel zu viel für zwei Personen...
Ich wurde ja bei den vier Packungen Fries schon stutzig, hab mir aber gedacht, dass das "normale" größen wie hier auch sind. Denkste!


Sightseeing Tour durch London

Was haben wir sonst noch so gesehen?

  • Big Ben - sieht sehr klein von weitem aus, aber riesig, wenn man drunter steht.
  • Tower Brigde - verdammt hässliches Ding. Wer bitte kommt auf die Idee so eine Brücke hellblau anzumalen?
  • Tower of London - Ich hab nicht alles gesehen, leider, was ich gesehen habe war aber sehr interessant. Auch wenn ich mir den Tower irgendwie imposanter vorgestellt hab und irgendwie weniger wie eine grooße Burg.
  • Windsor und Windsor Castle - Hübsche kleine Stadt und tolles Schloss, aber die halbe Stunde anstehen war echt übel. Aber es war toll mal aus London raus zu sein und mal wieder "Landluft" zu schnuppern.
  • Buckingham Palace - Ich frage mich immer noch, wie viel die Wache als Gehalt bekommt.

Abreise von Gatwick

Ja, die Londoner Flughäfen sind wirklich so chaotisch wie man sagt. Für zehn Flüge der selben Fluglinie wurden an allen Schaltern alle Flüge abgearbeitet. Natürlich kamen frühere Flüge so in verzug, sodass Mitarbeiter gezwungen wurden lautstark rufen durch die Halle zu laufen, um alle Passagie zu suchen, damit diese vorgelassen werden konnten um ihren Flug zu kriegen.

Nach einer guten Stunde Verspätung konnten wir Gatwick dann endlich verlassen und sind Richtung Hamburg geflogen.

Die Reise an sich war wenig spektakulär, über Hamburg mussten wir eine Schleife fliegen, wegen Unwetter. Von dem Gewitter und starken Regen habe ich allerdings im Flugzeug absolut nichts mitbekommen. Wir sind friedlich um 22:27 am Hamburger Airport gelandet, geplant war ursprünglich 21:33

Endlich wieder zu Hause

Um viertel vor zwölf war ich dann wieder Hause angekommen. Hourray!

18.8.10 17:41

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