Zusatzseiten

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Wolfman - Film Resümee

Ich hab ihn vorhin auf DVD gesehen, hier mal ein kleines Resümee meinerseits und eine Vorstellung des Films (in umgekehrter Reihenfolge). Ich hab mir Mühe gegeben nicht zu spoilern.

Deutscher Titel: Wolfman
Original Titel: The Wolfman
Produktionsland: USA
Erschienen im Kino: 2010
Altersfreigabe: 16
Länge: 102 Minuten
Sonstiges: Der Film ist ein Remake von dem 1941 erschienen Film; The Wolf Man

Hauptcharaktere:

Lawrence Talbot, gespielt von Benicio del Toro
Sir John Talbot, gespielt von Anthony Hopkins
Gwen Conliffe, gespielt von Emily Blunt
Francis Aberline, gespielt von Hugo Weaving


Inhalt:

"Um bei der Suche nach seinem vermissten Bruder zu helfen, kehrt Lawrence Talbot in seine englische Heimat Blackmoor zurück, wo eine mysteriöse Serie blutiger Todesfälle die Menschen in Atem hält."(Quelle: Wikipedia)

So lässt sich der Film eigentlich recht gut beschreiben, wenn man nicht zu viel verraten will. Worum es sich bei der "mysteriösen" Mordfällen handelt, kann man anhand des Titels recht schnell erahnen. Kein geisteskranker Massenmörder, sondern ein Werwolf treibt sein blutiges Unwesen in den düsteren Moore rund um Blackwood und auch bald ist Lawrence, welcher durch ein traumatisches Erlebnis in seiner Kindheit stark geprägt ist, in die Fänge der Bestie geraten.
Gebissen und dem Tod nur knapp entronnen, ist Lawrence nun dazu verdammt sich jede Nacht bei Vollmond in ein mordendes Monster zu verwandeln, welches niemand zu stoppen in der Lage scheint.
Von den tiefen Wäldern Blackwood führt es den Zuschauer schließlich ins düster-dunkle London wo Lawrence von Scotland Yard in eine Heilanstalt gebracht wird - um vor seinen angeblichen Wahnvorstellungen geheilt zu werden. Ein Fehler den der dort ansässige Arzt bald bereuen sollte (Ohja, und wie er es bereut). Zum finalen Showdown geht dann schlussendlich zurück zu den Anfängen; nach Blackmoor.

Wie der Film endet, was die Ex-Verlobte und Lawrence Vater für eine Rolle spielen, das wird an dieser Stelle nicht verraten.

Wie hat mir der Film gefallen?

Ein düsteres, Nebel durchzogenes Blackmoor, dunkle Wälder, ein schmutzig-kaltes London. Die Sets sind definitiv genial. Trist, grau, neblig und kalt - genau passend zum Film.

Die Schauspieler haben eine wirklich sehr gute Leistung abgegeben und auch die Masken und Kostüme sind klasse geworden. Besonders gefallen hat mir, dass Frances (Scotland Yard) kein feiges Huhn war, welches seine Männer vorgeschickt hat, wenn es brenzlig wurde, sondern das er sich mutig immer ins Getümmel gestürzt hat.
Auch dass sich Lawrence traumatisches Erlebnis, welches eine Elementare Rolle in diesem Film spielt, von Anfang an in seinem Charakter wiedergespiegelt hat, fand ich sehr gelungen. Ein Rätsel gibt mir aber immer noch der Vater, John Talbot, auf. Aus seinem Charakter und seinem handeln wurde ich bis zum Ende nicht schlau.
Die Ex-Verlobte von Ben, Gwen, war leider die "typische Frau ohne die kein Film sein darf" - die wahrscheinlich nur eingebracht wurde, weil sie fürs "dramatische" Ende gebraucht wurde.

Was die Handlung des Films betrifft; Sie hat mich nicht gefesselt. Ich hab sogar mehrmals mit dem Gedanken gespielt, ob ich nicht einfach ausmachen soll. Mir kam das ganze auch recht "sprunghaft" vor, als ob viel an Szenen rausgeschnitten wurde. So interessant die Geschichte, so atemberaubend die Sets und beeindruckend die Masken und Kostüme waren, irgendwie hat es nicht gereicht um mich vor den Fernseher zu fesseln und mitzufiebern. Die Schockeffekte, wenn sie welche sein sollten, waren nicht sehr "schockreich" (war das eine ein Gollum?) Auch den finalen Showdown fand ich eher lasch und langweilig und das "dramatische" Ende hat mich nicht im Geringsten berührt. Obwohl wiederum der Abschlusssatz toll war.

Zur Alterskennzeichnung: Warum ist dieser Film ab 16 Jahren? In Deutschland wird so viel geschnitten, zensiert und weggelassen und dieser Film kriegt tatsächlich FSK 16? Also einige (wenige) Stellen waren wirklich...eklig.

Alles in allem; Wer auf neblige, triste Landschaften steht, Werwölfe mag und nicht zart besaitet ist, der sollte sich den Film anschauen, aber nicht allzu viel erwarten. Ich habe mir definitiv mehr von dem Film versprochen. Die Trailer waren da wirklich besser als der ganze Film.

Für weitere Infos siehe

Wikipedia

3.8.10 20:23

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL